Übergabe bei Augenoptikern

Die internationale Messe für Optik & Design – kurz: opti – zog dieses Jahr über 28.000 Besucher aus 40 Ländern an. Neben Neuheiten und Geschäftsbeziehungen sind es gerade auch die branchenspezifischen Vorträge, die viele Optiker auf die Messe locken.

Die Präsentation von Beatrice Rodenstock, die nicht nur Gründerin der Rodenstock-Gesellschaft für Familienunternehmen ist, sondern ein Mitglied der bekannten Brillenherstellerfamilie, wurde von den Zuhörern mit großem Interesse verfolgt. Sie informierte über „Erfolgsfaktoren beim Generationenübergang in Augenoptikbetrieben“.

Augenoptikfirmen stehen vor zahlreichen Herausforderungen, von der Konkurrenz durch den Online-Handel bis zum Fachkräftemangel. Dazu sollen vierzig Prozent der Betriebe bis 2025 übergeben werden. Nur an wen? Mehr als die Hälfte der Unternehmen sucht noch nach einem Nachfolger oder Käufer. Bei durchschnittlichen Übergabezeiten von sechs bis acht Jahren ein dringendes Problem.

Beatrice Rodenstock rät daher vor allem, sich rechtzeitig über die verschiedenen Übergabeoptionen zu informieren und die Thematik strukturiert und gemeinsam mit den Schlüsselpersonen anzugehen.

In allen Phasen des Nachfolgeprozesses müssen harte Faktoren wie juristische, steuerliche und wirtschaftliche Aspekte ebenso beachtet werden wie die psychologischen Fragen. Die emotionale Ebene spielt besonders bei Familienunternehmen eine häufig unterschätzte Rolle.

Beatrice Rodenstock hat mit ihren Ausführungen nicht nur drängende Fragen der Branche aufgegriffen, sondern den Teilnehmern und der Presse richtungweisende Denkanstöße vermittelt.

Familien bei der erfolgreichen Regelung der Unternehmensübergabe zu unterstützen ist die Kernkompetenz der Rodenstock-Gesellschaft für Familienunternehmen. Erfahren Sie mehr dazu unter Nachfolgeregelung.